Wieder ins Krankenhaus (Virchow - Uni Klinikum), sofortige OP, Diagnose:
rezidiv (kalter Abszess) - Das wäre nicht ungewöhnlich!
5 Tage Aufenthalt
Wieder 14 Tage (alle zwei Tage) ins Krankenhaus zum Ausspülen der Wunden,
und neue Drainagen. (Schreiendes Kind - fast unerträglich für mich als Mutter)
Die Wunden heilen wieder nicht.
Wieder ins Krankenhaus, sie wollen Charlotte wieder aufschneiden.
Ich habe gestreikt!
Sie sollen Charlotte BITTE untersuchen.
Es folgen 14 Tage schrecklichster Krankenhausaufenthalt. Virchow - Uni Klinikum.
Unzählige Untersuchungen, und jeden Tag die Botschaft, sie wissen nicht, was
Charlotte hat.
Die beiden Wunden sehen sehr unschön aus, werden täglich neu verbunden von den Schwestern.
Nach 14 Tagen endlich ein Ergebnis: TBC.
Wieder Untersuchungen, keine offene TBC, wir können im Krankenhaus bleiben, endlich werden Spezialisten angefordert, Dr. Magdorf kommt, und soll sich Charlotte anschauen, und der Professor Scherer (Direktor HNO Benjamin Franklin Krankenhaus)
Verdacht auf atypische Mykobakterien.
Es wird ein Termin festgelegt: am 21.12. 2006 soll Charlotte wieder operiert
werden im Virchow - Uni Klinikum.
Meine Nerven sind durch, ich habe kein Vertrauen mehr in die Ärzte, die 14
Tage waren der Wahnsinn... ich will nicht, dass Charlotte dort operiert
wird.
Ich bestehe darauf, dass Professor Scherer sie operiert, aber im Benjamin
Franklin Krankenhaus. Er ist u.a. Spezialist für diese OP: 2.1. 2007.
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In dieser Zeit habe ich Kontakt zu Professor Wahn aufgenommen (vorgesetzter
von Dr. Magdorf), hier die Email:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wahn,
meine Tochter lag seit 2 Monaten immer wieder in der
Charité. Sie hatte zwei vereiterte Lymphknoten am
Hals. Diese wurden im Abstand von 3 Wochen zweimal
aufgeschnitten, weil sie eingeschmolzen waren. Die
Wunden verheilten jedoch nicht. Vor ca. einer Woche
war Dr. K. Magdorf in der Charité, um sich meine
Tochter anzuschauen. Es wurde ein TBC-Test gemacht,
dieser fiel positiv aus. Dr. K. Magdorf sagte, es
würde sich um Mykobakterien handeln. Jetzt wird
Charlotte am Donnerstag, den 21.12.2006 im Benjamin
Franklin Krankenhaus vom Prof. Dr. Scherer operiert.
Es sollen die befallenen Lymphknoten operativ entfernt
werden.
- Ist nach der OP eine weitere Behandlung notwendig?
- Wie komme ich in Ihre Sprechstunde?
- Ist dieser Eingriff notwendig, denn die Narbe soll
sehr lang werden, sagte mir der Prof. Dr. Scherer.
Gibt es alternative Möglichkeiten zur Bekämpfung
dieser Mykobakterien?
- Wenn Charlotte schon seit zwei Monaten diese
Bakterien im Körper hat, sind diese dann schon im
gesamten Körper verstreut?
Ich würde mich über eine Antwort Ihrerseits sehr
freuen, denn der Eingriff ist schon in 3 Tagen.
Mit freundlichen Grüßen
Scherber
Es gibt immer neue Ergebnisse von Charlotte´s Blut-Untersuchungen, keiner
klärt uns richtig auf.
Wir sind auf eigenen Wunsch entlassen worden und sind zu Hause.
Ich versorge Charlotte´s Wunden mittlerweile allein. Sie sehen schrecklich
aus, vor allem die untere Wunde klafft richtig auf. Ich wechsele die Verbände 2x
täglich, damit die Wunden sauber bleiben.
Ich sage die OP am 2.1. ab, wegen unzureichender Aufklärung über das
Vorhaben und die Blut-Auswertung. Es war ein Fehler, aber wir waren schon
verrückt.
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